gebrauchtes Holzkopfstück für Holz- und auch für Silberflöten Howel Roberts
Preis: 1500 Euro, gebrauchtes Holzkopfstück für Holz- und auch für Silberflöten Howel Roberts. Der Silberzapfen ermöglicht ein problemloses Aufstecken des Kopfes auf jede Metall- und auch jede Holzböhmflöte (der Zapfen kann angepasst werden). Sehr gut erhalten. Der Kopf ist ausgedünnt und die Mundlochplatte wurde aus dem massiven Holz herausgearbeitet. Sehr gute und schnelle Ansprache, Adapter für die Verwendung der Köpfe auf Holzflöten werden individuell für Ihre Flöte angefertigt und kosten aus Grenadill mit versilbertem Ring 199 Euro, aus Juma, einem hochwertigen Kunststoff, der mit seiner seidenglänzenden Oberfläche sehr gut zu Grendill passt, 148 Euro.
Howel Roberts ist ein renommierter Holzblasinstrumentenmacher-Meister, der sich international einen herausragenden Namen für den Bau von handgefertigten hölzernen Konzertflöten und Kopfstücken nach dem Boehm-System gemacht hat. Seine Instrumente verbinden die traditionelle Wärme des Holzklangs mit der präzisen Mechanik und Intonation moderner Flöten.
Ausbildung und Anfänge in London
- Herkunft: Geboren wurde Howel Roberts in Liverpool, England.
- Lehrzeit (1974): Er begann seine Ausbildung zum Flötenbauer bei der traditionsreichen Flutemakers Guild in London.
- Mentor: Seine Fähigkeiten erlernte er unter der Anleitung von Harry Seeley, einem hochgeschätzten Flötenbauer, der zuvor bei der legendären Firma Rudall Carte gewirkt hatte.
- Erste Arbeiten: Während seiner fünfjährigen Lehrzeit in London fertigte Roberts bereits Piccoloflöten, G-Altflöten sowie Konzertflöten aus Sterlingsilber und 14-karätigem Gold an. Hier entdeckte er auch seine Leidenschaft für den Werkstoff Holz.
Umzug und Meistertitel in Deutschland
- Wechsel nach München (1979): Nach Abschluss seiner Ausbildung verließ er London und zog nach Deutschland. Er trat in die Werkstatt des bekannten Musikhauses Max Hieber in München ein.
- Einfluss: Geleitet wurde die Werkstatt damals von Werner Wetzel, einem erfahrenen Instrumentenbauer aus Markneukirchen. Unter Wetzels Anleitung vertiefte Roberts sein Wissen über Werkzeugbau, Akustik und Mechanik. Er baute das Spektrum seiner Fähigkeiten aus und reparierte sowie fertigte Instrumente der gesamten Flötenfamilie – von der Piccoloflöte bis zur Kontrabassflöte.
- Meistertitel: Howel Roberts erlangte in Deutschland erfolgreich den Titel des Holzblasinstrumentenmacher-Meisters, verliehen durch die Handwerkskammer München.
Selbstständigkeit und eigene Manufaktur
- Eigene Werkstatt: Später machte sich Roberts selbstständig und verlegte seine Werkstatt nach Olching bei München (Bayern). Von dort aus betreibt er seine feine Manufaktur unter der Marke Roberts Flutes.
- Spezialisierung: Weltweit bekannt ist Roberts vor allem für seine handgeschnittenen Kopfstücke aus edlen Hölzern. Diese werden von professionellen Musikern geschätzt, um modernen Silber- oder Goldflöten einen wärmeren, hölzernen Klangcharakter zu verleihen.
- Die hölzerne Boehm-Flöte: Aufgrund des Erfolgs seiner Kopfstücke entwickelte er eine eigene moderne Holz-Konzertflöte mit Boehm-Klappenmechanik.
Handwerkliche Besonderheiten und Materialien
Howel Roberts’ Instrumente zeichnen sich durch die sorgfältige Auswahl und jahrelange Lagerung von traditionellen Tonhölzern aus, was das Rissrisiko minimiert. Zu den von ihm bevorzugt verwendeten Hölzern zählen:
- Grenadill (African Blackwood): Liefert einen hellen, klaren und tragfähigen Orchesterklang.
- Cocuswood: Bekannt für einen besonders eleganten, farbenreichen und reinen Ton.
- Cocobolo / Bloodwood: Erzeugt einen weicheren, sehr warmen und beinahe geheimnisvollen Klang.
Howel Roberts is a renowned master woodwind instrument maker who has earned an outstanding international reputation for crafting handmade wooden concert flutes and headjoints using the Boehm system. His instruments combine the traditional warmth of wooden sound with the precise mechanics and intonation of modern flutes.
Training and Beginnings in London
- Origin: Howel Roberts was born in Liverpool, England.
- Apprenticeship (1974): He began his training as a flute maker at the traditional Flutemakers Guild in London.
- Mentor: He learned his craft under the guidance of Harry Seeley, a highly esteemed flute maker who had previously worked for the legendary company Rudall Carte.
- Early Work: During his five-year apprenticeship in London, Roberts was already making piccolos, G alto flutes, and concert flutes out of sterling silver and 14-karat gold. It was here that he discovered his passion for wood as a material.
Move and Master’s Title in Germany
- Relocation to Munich (1979): After completing his training, he left London and moved to Germany. He joined the workshop of the well-known music store Max Hieber in Munich.
- Influence: The workshop was managed at the time by Werner Wetzel, an experienced instrument maker from Markneukirchen. Under Wetzel’s guidance, Roberts deepened his knowledge of toolmaking, acoustics, and mechanics. He expanded his range of skills, repairing and manufacturing instruments across the entire flute family—from the piccolo to the contrabass flute.
- Master’s Title: Howel Roberts successfully obtained the German title of Master Woodwind Instrument Maker(Holzblasinstrumentenmacher-Meister), awarded by the Chamber of Crafts (Handwerkskammer) Munich.
Independence and Own Workshop
- Own Workshop: Roberts later became self-employed and relocated his workshop to Olching near Munich(Bavaria). From there, he operates his fine manufacturing business under the brand Roberts Flutes.
- Specialization: Worldwide, Roberts is primarily known for his hand-cut headjoints made from precious woods. These are highly valued by professional musicians to give modern silver or gold flutes a warmer, wooden tonal character.
- The Wooden Boehm Flute: Following the success of his headjoints, he developed his own modern wooden concert flute featuring a Boehm key mechanism.
Craftsmanship Characteristics and Materials
Howel Roberts’ instruments are characterized by the careful selection and years-long seasoning of traditional tonewoods, which minimizes the risk of cracking. His preferred woods include:
- Grenadilla (African Blackwood): Delivers a bright, clear, and carrying orchestral sound.
- Cocuswood: Known for a particularly elegant, colorful, and pure tone.
- Cocobolo / Bloodwood: Produces a softer, very warm, and almost mysterious sound.

