Traversflöte nach Eichentopf von Stefan Beck

Preis: VERKAUFT Traversflöte nach Eichentopf von Stefan Beck, a 415 Hz, Generalüberholt, ausgeglichene Intonation und gute Ansprache, sehr schön gezeichnetes Holz

Hintergrund und Modellvorlage

  • Johann Heinrich Eichentopf (ca. 1678–1769) war ein innovativer Leipziger Instrumentenbauer, bekannt unter anderem als Erfinder der Oboe d’amore und Oboe da caccia, vermutlich auf Anregung von J.S. Bach
  • Seine einzige erhaltene Traversflöte stammt vollständig aus Elfenbein und befindet sich im Musikinstrumentenmuseum der Universität Leipzig. Sie weist eine ungewöhnlich leicht konische Bohrung mit deutlichen „Treppen“ im Inneren auf sowie eine frühe Form der Schraubkork-Regulierung im Kopfstück
  • Die Originalflöte wurde später deutlich verändert: Kürzung der Teile, Verschiebung des Mundlochs, um sie auf die häufigere Barockstimmung von 415 Hz zu bringen

Rekonstruktion durch Stefan Beck

  • Stefan Beck aus Berlin rekonstruierte dieses faszinierende Instrument basierend auf dem historischen Vorbild. Er untersuchte eingehend die Proportionen, Bohrung und Mechanik des Originals und erstellte Nachbauten in verschiedenen Stimmlagen: typischerweise 415 Hz, aber auch 410/400 Hz – passend für mitteldeutsche Barockpraktiken — sowie auf Anfrage sogar 392 Hz
  • Sie sind meist vierteilig mit einer Fußklappe, besonders angenehm ansprechend und klangschön, mit einer charakteristischen „Süße“ im Klang – sehr passend für deutsche Musik von 1720–1750

  • Price: Sold, Traverso after Eichentopf by Stefan Beck, at a = 415 Hz,
    Fully overhauled, with balanced intonation and good response, made from beautifully figured wood.

    Background and Model Reference
    Johann Heinrich Eichentopf (c. 1678–1769) was an innovative instrument maker based in Leipzig, known among other things as the inventor of the oboe d’amore and oboe da caccia, likely at the suggestion of J.S. Bach.
    His only surviving traverso is made entirely of ivory and is housed in the Musical Instrument Museum of the University of Leipzig. It features an unusually slightly conical bore with distinct „steps“ inside, as well as an early form of cork screw adjustment in the headjoint.
    The original flute was later significantly modified: sections were shortened, and the embouchure hole relocated to bring it to the more common Baroque pitch of A = 415 Hz.

    Reconstruction by Stefan Beck
    Stefan Beck, based in Berlin, reconstructed this fascinating instrument based on the historical original. He carefully studied the proportions, bore, and mechanics of the Eichentopf flute and created faithful replicas in various pitches: typically 415 Hz, but also 410/400 Hz, suitable for central German Baroque practice — and even 392 Hz upon request.
    Beck’s flutes are generally four-part instruments with a foot joint key, offering excellent response and a sweet, resonant tone — particularly well-suited for German music from 1720 to 1750.
Traversflöte Eichentopf Stefan Beck
Traversflöte Eichentopf Stefan Beck

Weitere Informationen anfordern

Nähere Informationen über den Schutz Ihrer Daten finden Sie in unserer  Datenschutzerklärung.